So machen Sie Tempeh

So machen Sie Tempeh

 

Tempeh selber machen in 10 einfachen Schritten

 
Zutaten:
  • 2 Tassen geschälte(*) Sojabohnen (ca. 200g)
  • 2 EL Essig
  • 1 Säckchen Tempeh Starter
 

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Und so geht's:
  1. Kochen Sie die geschälten(*) Sojabohnen ca 1 Stunde in einem Topf mit Wasser. Wenn Sie einen POWER-SOJA Vegimat Professional besitzen, können Sie dazu auch einfach das Programm für Gemüsebrühe nehmen („Soup light“).
    (*) Lesen Sie hier einen Tipp zum schnellen Sojabohnen Schälen.
  2. Gießen Sie das Kochwasser ab und trocknen die Bohnen (entweder mit einem Handtuch trocken klopfen oder bei schwacher Hitze in einem Topf oder im Ofen, bis das Wasser aus den Bohnen verdampft). Es ist wichtig, dass sich die Bohnen trocken anfühlen, da bei zu viel Feuchtigkeit die Tempeh Kultur nicht gelingt.
  3. Geben Sie die Sojabohnen in eine trockene Schale und lassen Sie sie auf eine lauwarme Temperatur abkühlen.
  4. Dann gießen Sie den Essig hinein und mischen gut durch.
  5. Fügen Sie nun die Tempeh Starter Kultur dazu und mischen Sie gut durch, damit es zu einer gleichmäßigen Verteilung des Starters kommt.
  6. Geben Sie die Bohnen in einen belüfteten Behälter (Dose oder Sack mit Löcher). Wenn Sie eine POWER-SOJA Tofu-Presse besitzen, eignet sich diese perfekt dafür.
  7. Die Bohnen inkubieren bei 31° C für 24 bis 48 Stunden. Beachten Sie auch unsere Tipps zum Inkubieren (siehe unten).
  8. Überprüfen Sie den Fortschritt nach 12 Stunden. Jetzt ist der Zustand erreicht, bei dem Tempeh-Bohnen ihre eigene Wärme erzeugen, so dass Sie in der Regel die externe Wärmequelle reduzieren oder sogar ausschalten können. 
  9. Nach etwa 24 Stunden sehen Sie die weiße Mycellium-Schicht an der Oberfläche. In den nächsten Stunden wird der Pilz durch die Bohnen wachsen und der Tempeh wird eher nussig riechen.
  10. Nach 24 bis 48 Stunden, wenn die Bohnen wie eine einzige Masse von den weißen Sporen zusammengehalten werden, stoppen Sie den Prozess indem Sie den Tempeh in den Kühlschrank geben.
 

Tipps zum Inkubieren (Wärmequellen)

 
Die richtige Temperatur ist für den Fermentationsprozess von entscheidender Bedeutung. Ein Temperaturbereich von 30° bis 33º C ist technisch akzeptabel, im Idealfall sollte der Tempeh bei 30° bis 31° C gären. 
Unabhängig davon, welche Methode Sie wählen, um Ihren Tempeh während des Prozesses warm zu halten, sollten Sie überprüfen, ob die Methode, die Sie verwenden, die richtige Temperatur erreichen und halten kann.
 
Hier sind ein paar mögliche Methoden für die Aufrechterhaltung der richtigen Temperatur:
  • Wenn Sie einen POWER-SOJA Joghurt-Bereiter besitzen, dann können Sie diesen perfekt dafür verwenden (dabei keinen Deckel benutzen!).
    Wenn Sie auch eine POWER-SOJA Tofu-Presse haben, können Sie in den Joghurt-Bereiter auch den Behälter der Tofu-Presse mit den Tempeh-Bohnen hinein stellen. Durch die Löcher und Schlitze ist dieser Behälter ideal.
    Nach 12 Stunden schalten Sie den Joghurtbereiter ab und geben nur den Deckel des Joghurtbereiters auf das Gerät.
  • Sie können ein Dörr-Gerät verwenden.
  • Ein Backofen mit einer extrem niedrigen Temperatureinstellung oder nur mit dem Licht eingeschaltet. (Überprüfen Sie unbedingt die Temperatur Ihres Ofens.)
  • Ein Schrank mit einer niedrigen Wärmequelle (z.B. eine starke Glühbirne ).
  • Ein Styropor- oder Kunststoff-Behälter, der auch benutzt wird um Getränke oder Speisen warm zu halten.
  • Eine Wärme-Matte, wie sie für Reptilien verwendet werden. Fragen Sie dazu in einer Tierhandlung.
 

Zur Haltbarkeit

 
Frischer Tempeh sollte gekühlt gelagert werden. Eine ungekühlte Lagerung verkürzt die Haltbarkeit. Frischer Tempeh reift, d.h. Geruch und Geschmack werden intensiver und die Textur weicher.
Ihr Tempeh ist im Kühlschrank 1-2 Wochen haltbar.
Wenn Sie frischen Tempeh länger aufbewahren möchten, empfiehlt es sich diesen möglichst rasch einzufrieren. Tiefgekühlt ist dieser mindestens 6 Monate haltbar.
Vereinzelte dunkle Stellen (schwarz/grau) sind bei Tempeh vollkommen normal. Diese grauen Stellen entstehen während der Reife durch Bildung von Tempeh-Sporen, die, wie der Pilz auch, vollkommen unbedenklich sind.
Achten Sie auf farbige Stellen (lila, orange). Diese zeigen einen Verderb an und in diesem Fall ist der Tempeh ungenießbar.
 

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