Was genau sind Lupinen?

Was genau sind Lupinen?

 

Die Lupinen (Lupinus; von ahd. luvina, zu lat. lupus „Wolf“), selten auch Wolfsbohne oder Feigbohne genannt, sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae).

Zur gleichen Familie gehören beispielsweise Erbse, Kichererbse und Erdnuss. In Mitteleuropa trifft man am häufigsten die Vielblättrige Lupine (Lupinus polyphyllus) an. Lupinen gibt es als Gemüsepflanze, Futterpflanze, Zierpflanze und Wildpflanze.

Ursprünglich kam sie als Wildblume aus Südamerika, einige Arten wurden aber kultiviert und sind essbar. Bei ihnen wurden die giftigen Bitterstoffe, die so genannten Alkaloide, herausgezüchtet - daher der Name Süßlupine.

Lupinen wachsen auf sandigen, kargen, sauren Böden mit einem pH-Wert unter 6,5. Sie holen mit Hilfe von Bakterien den Stickstoff der Luft und reichern den Boden damit an - sie wirken also wie ein Naturdünger. Mit ihren tiefen Wurzeln lockern sie das Erdreich auf.