Ist das Nigari aus Japan unbedenklich?

Ist das Nigari aus Japan unbedenklich?

 

Wir haben unsere Produkte schon immer von Lieferanten bezogen, die außerhalb der stark von Industrie belasteten Zone zwischen Fukushima – Tokyo - Osaka gelegen sind.
Wir führen also Waren, die von warmen Gegenden stammen, die mindestens 500 km und bis 1.500 km südlich von Fukushima liegen. Dann haben wir nicht den Hafen Yokohama, nahe Tokyo, zur Verschiffung unserer Produkte, sondern den Hafen Kobe verwendet, der in der Nähe von Osaka liegt.
 
Alle Messdaten, die wir von unabhängiger Seite aus Japan von unseren Produzenten erhalten, zeigen deutlich, dass aus dem Reaktorunfall von Fukushima praktisch keine bzw. nur äußerst geringe Belastungen (1-20 Bq) objektiv festgestellt wurden. Gemessen wurden dabei Daten von Luft – Wasser und Erde.
 
Auch wenn diese guten Ergebnisse bis heute vorliegen, bleiben wir wachsam, um unter allen Umständen zu vermeiden, dass Waren den weiten Schiffsweg von Japan nach Europa zurücklegen, die von unserer Qualitätskontrolle dann abgelehnt werden müssten. Deshalb arbeiten wir intensiv mit Firmen in Japan zusammen, die uns lange vor der Verladung der Produkte exakte Werte von jedem Paket zur Verfügung stellen müssen.
 
Analyse der radioaktiven Belastungen
Labor-Ergebnis
 
Die maximal erlaubten Grenzwerte in der EU sind gesetzlich geregelt. Sie liegen bei
Caesium 137: bei maximal 600 Bq (Becquerel je kg*)
Caesium 134: bei maximal 600 Bq
Iodin 121: bei maximal 2000 Bq
 
Der Gesetzgeber hat von dieser Regelung die Höchstwerte für Caesium (C 137 und C 134) für Babynahrungen und Milch ausgenommen und diese mit maximal 370 Bq/kg festgelegt.
 
* 1Bq = 1 s−1 (d.h.: ein Becquerel entspricht einem radioaktiven Zerfall pro Sekunde).
 
Produkte, die diese maximalen Grenzwerte überschreiten dürfen nicht in Verkehr gebracht werden. Dessen ungeachtet wurden in der EU in den letzten Jahrzehnten diese Grenzwerte mehrmals überschritten. Der Grund liegt darin, dass die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ein längerfristiges Problem darstellt.
 
Unsere Produkte werden von unabhängigen Stellen in Japan geprüft. Die gemessenen Werte unserer Importe aus Japan liegen bei nur ca. 3 % der maximal erlaubten Werte der EU.
 
Gemessen an den gesetzlich festgesetzten maximalen Grenzwerten der EU liegt die Radioaktivität der von unserem Lieferanten importierten Lebensmittel zwischen 1 und 20 Bq/kg oder ca. 3 % der Grenzwerte der EU. Weltweit gesehen liegen die konkret gemessenen Kontaminationen unserer Produkte aus Japan sehr niedrig, auch gegenüber vergleichbarer Waren die in Europa geerntet wurden und werden.
 
Wundern wir uns also nicht, wenn, dank der Explosion des Kernkraftwerkes Tschernobyl, Lebensmittel aus Europa teilweise wesentlich stärker belastet sind. (Vergleichen Sie dazu bitte bis 370 Bq erlaubte Kontaminationen für Kindernahrung gegenüber Werten von ca. 20 Bq unserer japanischen Produkte).
 
Fukushima ist nie explodiert - vergleichbar mit Tschnobyl. Die radioaktive Wolke von letzterem hat sich über weite Teile von Europa verbreitet und uns von der ungarischen Grenze bis weit über Salzburg Richtung Innsbruck hinaus eine Radioaktivität beschert, mit der wir noch 1.000 Jahre werden leben müssen.
Solches gab es nie in Fukushima. Daher finden wir in Japan Werte wie wir sie auch in der Antarktis kennen. Wir sprechen allerdings nur von unseren Herstellern, die mindestens 500 km weiter südlich von Fukushima entfernt sind. Diese liegen zwischen 6 bq bis max. 20 bq. (Da es im Handel kaum Geigerzähler gibt, die die Werte unterhalb von 20 bq messen können, finden Sie öfter unter unseren Wertangaben den Wert von 20 bq angegeben.)

 


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