Reis einweichen für Reismilch?

Reis einweichen für Reismilch?


Das Ergebnis bzw. die Konsistenz der selbst gemachten Reismilch hängt hauptsächlich von 3 Faktoren ab:
 
  1. Verwendete Sorte:
    Rundkornreis ist sehr stärkehaltig und wird daher beim Kochen sehr weich und klebrig. Rundkornreis ist somit ideal für alle Gerichte, bei denen Bindung erwünscht ist - wie z.B. Milchreis. Für Reismilch ist diese Sorte allerdings weniger gut geeignet, da die Verdickung meist nicht dem gewünschten Ergebnis entspricht. Das andere Extrem ist der Langkornreis und es gibt zahlreiche Arten dazwischen. Für Reismilch eignen sich Formen von Vollkornreis am besten.
  2. Einweichen:
    Um die enthaltene Stärke zu Zucker abzubauen, können Sie den Reis vorher einige Stunden einweichen. Im Reis sind sehr viele Amylase enthalten, die als Enzyme wirken und so zur Verzuckerung beitragen.
  3. Verwendete Menge:
    Je mehr Reis Sie in den Zubereiter geben, desto dickflüssiger wird das Ergebnis. 
 
In der Industrie wird Reismilch in dickflüssiger bzw. schleimiger Konsistenz produziert, die danach fermentiert und gefiltert wird. Anschließend kommt Pflanzenöl, Salz und Zucker dazu, meist auch Verdickungsmittel bzw. Emulgatoren.
 
Für die oben erwähnten 3 Faktoren haben wir allerdings kein "Patentrezept". Hier ist ein wenig Freude am Experimentieren gefragt. Haben Sie etwas Geduld - die meisten unserer Kunden haben nach ein paar Versuchen ihren Lieblings-Reisdrink gefunden. ;-)
 
Bitte beachten Sie auch den Hinweis zum Thema "Reismilch / Hafermilch wird schleimig".